Neuer Gottesdienstort Sautern

Neuer Gottesdienstort Sautern

Viele kommen auch von auswärts um unsere Gottesdienste zu besuchen. Ein wichtiger Hinweis:

Ab 1. Fastensonntag (10. März 2019) wird die Abendmesse am Sonntag um 19.15 Uhr nicht mehr in der Stiftskirche sondern in der Dorfkirche Sautern gefeiert!

Wir freuen uns über alle Mitfeiernden!

 

Geschichte der Filialkirche in Sautern (Pfarre Schlierbach)

 

Eine „Capella Sti. Ubalid“ wird bereits 1443 im Schlierbacher Ortsteil Sautern erwähnt. Rund um das Jahr 1650 kam es zu einer gründlichen Erneuerung der Kapelle. Unter Abt Christian Stadler erfolgte in den Jahren 1717 bis 1720 der Abriss der Kapelle und ein gänzlicher Neubau als Kirche, sie wurde 1726 geweiht. Die Fresken am Gewölbe malte Johann Karl von Reslfeld, die barocke Kirche war mit drei Altären und einer Orgel schön ausgestaltet. Der Bau litt aber von Beginn an unter einem schweren Baumangel, das Fundament war zu gering bemessen worden. Bereits 1749 wurde zwei große Stützpfeiler an der Nordwestecke angebaut.

Am 25. Oktober 1924 brach im Nachbarhof ein Feuer aus, das auf die Kirche übergriff und diese weitgehend zerstörte. Trotz des Feuers blieben der Hochaltar und die Orgel praktisch unbeschädigt, es wurde ein Kirchenbauverein gegründet – dieser nahm die Wiederrichtung der Kirche sowie die Instandsetzung der Inneneinrichtung vor.

1958 war die Westmauer akut einsturzgefährdet. Nach einem Lokalaugenschein wurde festgestellt, dass die veranschlagten Renovierungskosten in keinem Verhältnis zur Nutzung des Gebäudes stehen würden. Die Bezirkshauptmannschaft Kirchdorf verfügte 1958 den Abbruchbescheid. Das im Chorgewölbe erhalten gebliebene Fresko wurde abgenommen, der elf Meter hohe Altar mit einem weiteren Bild des Heiligen kam in die Pfarrkirche in Altenberg bei Linz.

Ab Juli 1959 begann der Bau der neuen Kirche. Der heutige moderne Sakralbau besitzt wesentlich kleinere Ausmaße als sein Vorgänger. Ein Ausschnitt aus dem Reslfeld-Fresko wurde an der Mauer hinter dem Altar aufgetragen, die alte Marienstatue konnte ebenfalls wieder aufgestellt werden. Großartige Betonglasfenster zieren die Ostwand und ein Rundfenster an der Westseite zeigt Christus in Mitten der Jünger. Die Weihe der Kirche nahm Abt Berthold Niedermoser am 4. Mai 1961 vor.

Eine Glocke wurde 1996 gestiftet, die alte, kleine Glocke aus dem Jahr 1836 soll nun wieder geschweißt werden.

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