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Donnerstag, 02. Februar 2012
Geschnitzte Blumenmotive
2. - 5. Februar 2012

Freitag, 03. Februar 2012
Eier - Papier-Collage-Technik
3. - 5. Februar 2012

Edle Knüpfspitze
3. - 5. Februar 2012

Montag, 06. Februar 2012
Patchwork und Quiltwoche
6. - 11. Februar 2012

Mittwoch, 08. Februar 2012
STRÖMEN - Basis-Seminar 1
8. - 9. Februar

Freitag, 10. Februar 2012
STRÖMEN - Basis-Seminar 1
10. - 11. Februar 2012

Occhi-Technik oder Schiffchenspitze
10. - 12. Februar 2012

Samstag, 11. Februar 2012
Feldenkraismethode ®
11. - 12. Februar 2012


Freitag, 17. Februar 2012
Dorn-Breuss
17. - 19 Februar 2012

Dorn-Breuss
17. - 19 Februar 2012

Eier - Papier-Collage-Technik
17. - 19. Februar 2012

Keramikmalen
17. - 19. Februar 2012

Federkielsticken
17. - 19. Februar 2012

Klöppeln
17. - 19. Februar 2012

Montag, 20. Februar 2012
Freitag, 24. Februar 2012
LON - Gitarrenkurs I
24. - 26. Februar 2012

Tiffany
24. - 26. Februar 2012

Samstag, 25. Februar 2012
Frisch ins neue Jahr
25. - 26. Februar 2012

Frisch ins neue Jahr
25. - 26. Februar 2012


Geld verdienen

Geschnitzte Blumenmotive

2. - 5. Februar 2012


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KÄSEREI & GENUSSZENTRUM

 

Veranstaltungsprogramm 2012:

Kochshows & -kurse, MusikGenuss, ...
(in Arbeit - ab Februar ersichtlich)

 

Feiern im Genusszentrum

 

Panoramarundblick Genusszentrum 

GLASMALEREI STIFT SCHLIERBACH

 

Wir setzen Ihre Wünsche im Hinblick auf Ästhetik, Spiritualität und Funktionalität in Glas um. Die Margret Bilger Galerie zeigt Bilder von ...  >>> mehr

 

1904 Margareta Katharina Anna Bilger wird am 12. August in Graz geboren.
1907-1911 Familie Bilger in Heidelberg. Vater Bilger arbeitet am deutschen Rechtswörterbuch. Er konvertiert mit den Kindern zur protestantischen Konfession seiner Frau.
1911 Übersiedelung nach Graz; Grete besucht die evangelische Volksschule. Vater Bilger erbt von seiner Mutter Anna, geb. Hörandtner, das Haus Leoprechting 10 in Taufkirchen an der Pram.
1916 Bürgerschule in Graz; schwärmerische Liebe zur Hauslehrerin Frl. Else Becht.
1917-1920 besucht mit mäßigem Erfolg das Gymnasium.
1920 Herzmuskelerkrankung, Drüsenfieber; verlässt im April das Gymnasium und geht zur Erholung nach Taufkirchen; im Herbst Eintritt in die kunstgewerbliche Abteilung der Staatsgewerbeschule in Graz.
1921 begeisterte Teilnahme am ´Wandervogel´ in der Grazer Gruppe der Mitsl Holzer
1922 will sich als Diakonissin verpflichten; die Eltern, die ihre künstlerische Begabung erkannt haben, können sie davon abbringen. Ab Oktober Graphik-Studium in Stuttgart an der Kunstgewerbeschule bei den Professoren Schneidler und Sigrist, Holzschnitt und Schrift.
1923 Wechsel an die reformerische Werkschule Albrecht Leo Merz in Stuttgart.
1924 Heimkehr auf Grund einer Krise, mit Fieber und krampfartigen Zuständen. Juli bis Oktober als Hilfsschwester bei knochentuberkulosen Kindern auf der Stolzalpe.
Sie fällt im Oktober durch die Aufnahmeprüfung an der Kunstakademie in Wien und wird Gasthörerin an der Kunstgewerbeschule.
1925 ordentliche Studierende an der Kunstgewerbeschule in Wien für Graphik und Glasmalerei bei den Professoren Löffler und Klaus, Schriftkurse bei Prof. Larisch. Sie wohnt ab Juni 1926 in Nußdorf im Heim für schwererziehbare Kinder der Baronin Mayer. Verbringt die Sommer- und Herbstwochen gerne in Taufkirchen.
1928 im Juni erhält Grete Bilger den Ersten Österreichischen Staatspreis für „die beste Gesamtleistung an der Kunstgewerbeschule“.
1929 tritt im Februar, nach beendetem Studium, in der Wiener Werkstätte eine Stelle als Verkäuferin an, mit Aussicht auf eine Anstellung als mitwirkende Künstlerin.
1930 bewirbt sich um eine Stelle an der Anstalt für schwererziehbare Mädchen in Hirtenberg; Herbst in Taufkirchen. Der befreundete Maler Walter Honeder ist zu Besuch; Pläne für eine gemeinsame Zukunft. Die Idee Hirtenberg wird fallen gelassen.
1931 Ein erster Landschaftsholzschnitt 'Hügel in O.Ö.' entsteht im Spätherbst in Taufkirchen. Auftrag einer Holschnitte-Serie mit alten österreichischen Heiligen für eine Postkarten-Edition.
1932 Frühjahr in Wien; Juli bis November in Taufkirchen. Versuche in verschiedenen Techniken: Holzschnitt, Ölmalerei, Hinterglas, Stickerei, Zeichnung.
1933 zur Pflege der schwerkranken Mutter in Graz; arbeitet im Museum an einem Gobelin-Entwurf; lernt den Schuster Markus Kastl kennen; Tod der Mutter am 19. April; Heirat mit Markus Kastl am 24. November.
1934 18. März, Totgeburt und Eklampsie. Sie stellt in der Sezession in Graz aus.
1935 Arbeit an Spielzeug und Kinderbüchern. Erster Ankauf durch die Albertina; silberne Medaille der Stadt Graz. Sie stellt im Dezember mit Walter Ritter im Museum in Graz Spielzeug aus.
1936 Herbst, Reise zur Freundin und Kollegin von der Kunstgewerbeschule Elisabeth Scherfig-Karlinsky nach Dänemark, über Kassel (Rembrandt) und Hamburg (Paula Modersohn-Becker und Marees), zurück über Hannover und Heidelberg.
1937 löst die Beziehung zu Markus Kastl. Bruder Ferdinand und Cousine Goldi Matthey ziehen als freiwillige Sanitäter in den Spanischen Bürgerkrieg. Im Herbst mit dem Musiker Hubert Zanoskar in Taufkirchen. Es gelingt ihr nicht, einen Verleger für Kinderbücher zu finden.
1938 Mai/Juni mit Else Meyerhofer beim Maler Fritz Pauli in Cavigliano im Tessin. Sie besucht am 19.Oktober 1938 zum erstenmal Alfred Kubin in Zwickledt, der in Zukunft seine Hand über die sich nun stürmisch entwickelnde grafische Produktion halten wird. Ab November in Wien.
1939 bis März letzter längerer Aufenthalt in Wien mit vergeblichen Versuchen, beruflich Fuß zu fassen. Zurück in Taufkirchen, das seinen wohltätigen Einfluss sofort entfaltet, fasst sie im Frühjahr den Entschluss, auf Dauer hier zu leben und, ohne Absicherung durch einen Brotberuf, künstlerisch zu arbeiten. Mitteilung darüber am 3. Mai an Kubin.
1941 Reise nach Südtirol und an den Gardasee; es entstehen Aquarelle und Porträtzeichnungen.
1942 Tod des Schwagers Franz Blum in Russland. Die Bezeichnung „Holzrisse“, die sie im Herbst für ihr besonderes Holzschnitt-Verfahren vorschlägt, wird von Kubin in seinem Katalog-Text für die Münchner Ausstellung öffentlich eingeführt.
1943 im April erste von insgesamt vier Ausstellungen bei Günther Franke in München; sie stellt ihre Signatur um von Grete Bilger oder G.B. auf Margret Bilger oder M.B.
Im Juni auf Kubins und Adalbert Stifters Spuren im Böhmerwald und in Oberplan unterwegs.
1946 sie lernt in Vöklabruck den vom Bauhaus kommenden Maler Hans Breustedt kennen. Die Schwester zieht mit ihrer jungen Familie im Haus in Leoprechting ein.
1945-1952 Vertrag mit dem Kunsthändler Wolfgang Gurlitt
1949 im April Tod des Vaters; im Mai umfassende Ausstellung von Holzrissen und Aquarellen in der Albertina in Wien
1950 erster Arbeitsaufenthalt für ein Glasfenster in Kloster Schlierbach im oberen Kremstal. Das glasmalerische Werk beginnt damit als Schaffensschwerpunkt die Druckgrafik abzulösen.
1952 sie vertritt Österreich auf der Biennale von Venedig; erste von zwei Ausstellungen bei Otto Kallir, Galerie St. Etienne in New York.
1953 Heirat mit Hans Breustedt, der im Haus in Leoprechting einzieht.
1954/1955 arbeitet am 9-teiligen Taufkapellenfenster für Wien-Liesing; erhält für das Mittelstück die Goldene Medaille für Glasmalerei bei der Internationalen Ausstellung Christlicher Kunst in Wien. Nimmt an der Biennale von Sao Paulo teil.
1955-1959 arbeitet u.a. an Fenstern für Mattersburg/ Burgenland, für Don Bosco/ Wien-Erdberg, für den Dom von Eisenstadt, für Bad Kreuzen/ OÖ., für Duncan/ Oklahoma USA.
1960-1962 sie arbeitet an den monumentalen Fenstern für Rohrbach an der Lafnitz/ Stmk., für Salzburg-Herrnau, für Lenzing/ OÖ. – Reise nach Assisi im Sommer 1960. Verleihung des Titels Professor durch die Republik Österreich.
1963-1964 es entstehen in der Glasmalereiwerkstätte des Stiftes Schlierbach sieben Fenster für die Pfarrkirche in Rainbach bei Freistadt, zwei Fenster für die Pfarrkirche in St. Marienkirchen/ OÖ. sowie 13 Fenster für die spätgotische Bernardikapelle im Stift Heilgenkreuz/ NÖ.
1965 zieht sich wieder mehr nach Taufkirchen zurück. Im letzten Lebensjahrsiebt entstehen neben weiteren Glasfenstern als das eigentliche Spätwerk die kleinformatigen Web- und Hinterglasbilder, Aquarelle, Zeichnungen und Spruchgedichte.
1966 tritt zur römisch-katholischen Konfession über.
1971 beteiligt sich mit drei Entwürfen am Ideenwettbewerb für das Orgelfenster im Wiener Stephansdom; zeichnet bis Juni am Bleiriss für Duisburg-Hamborn.
Margret Bilger stirbt am 24. Juli in Schärding am Inn und wird in Taufkirchen an der Pram beerdigt.

Das Land Oberösterreich veranstaltet im Sommer 1975 in den Räumen von Stift Schlierbach eine umfangreiche Gedächtnisausstellung mit Beispielen aus sämtlichen Werkgattungen.