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Diese
Verbindung wurde intensiviert und gipfelte schließlich im
Kauf der Glasmalerei 1954
durch das Stift Schlierbach, womit Professor Josef Raukamp,der selbst
keine Erben hatte, den Fortbestand seines Lebenswerkes in geeignete
Hände gelegt hat. P. Petrus übernahm die Leitung der Werkstätte
und so konnte sein Bruder das Gedeihen des Betriebes noch bis zu
seinem Tod 1960 miterleben.
Unter der Führung von P. Petrus und P. Tecelin
Kummer erlangte die Glasmalerei den Ruf eines Zentrums des sakralen
Kunstschaffens. Namhafte österreichische Künstler wie
z. B. Margret Bilger, Rudolf Kolbitsch. Lydia Roppolt, Josef Mikl,
Hans Plank, Rudolf Szyskowitz, Adolf A. Osterider, Franz Weiss,
Erika Wolf, Sr. Basilia Gürth, Georg Meistermann u.v. a.
arbeiteten schon bald mit der Klosterwerkstätte zusammen.
Nicht nur in Österreich wurden viele
Entwürfe dieser Künstler in Glas umgesetzt, auch aus
dem Ausland setzte bald eine rege Nachfrage nach Schlierbacher
Glasfenstern ein. So findet man in der Verkündigungsbasilika
in Nazareth Glasfenster aus Schlierbach nach Entwürfen von
Lydia Roppolt, die Gedächtniskirche in Hiroshima (Japan)
schmücken Fenster, die Josef Mikl gestaltet hat.
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