
STIFT SCHLIERBACH
Sonderausstellung 2012:
von 1. April - 31. Oktober
Virtueller Rundgang durch das Kloster
Aktuelles aus dem Kloster
KÄSEREI & GENUSSZENTRUM
Kochkurse für Singles oder Pärchen
Kulinarische Gigs mit Live-Musik
Feiern im Genusszentrum
Panoramarundblick Genusszentrum
Käserei stellt auf Bio-Käserei um
GLASMALEREI STIFT SCHLIERBACH
Wir setzen Ihre Wünsche im Hinblick auf Ästhetik, Spiritualität und Funktionalität in Glas um. Die Margret Bilger Galerie zeigt Bilder von ... >>> mehr
Magret-Bilger-Galerie: Ausstellungen
Großer Festtag im Stift Schlierbach
Feierliche Profess von Fr. Gabriel und Fr. Alois am Donnerstag, 17. Mai 2012, 16 Uhr
In der Feierlichen Profess binden sich die beiden Mitbrüder dauerhaft an die klösterliche Gemeinschaft von Schlierbach. In einer feierlichen liturgischen Handlung versprechen sie Beständigkeit, Bekehrung der Sitten und Gehorsam nach der Regel des Hl. Benedikt.
Fr. Gabriel Ertl, geboren 1965 in Regen (Bayern), trat am 14. August 2008 in unser Kloster ein. Er war vorher Diözesanpriester und Seelsorger in der Diözese Passau. Nach Beendigung seines Noviziates leitete er die Pfarre Leonstein und war als Religionsprofessor und Schulseelsorger am Gymnasium tätig.
Fr. Alois Pernegger-Schardax, geboren 1986 in Kirchdorf, trat ebenfalls am 14. August 2008 in unser Kloster ein. Nach dem Noviziat setzte er sein Studium in Heiligenkreuz fort, das er mit dem Magister abschloss.
Wir freuen uns mit den beiden Neuprofessen und begleiten sie mit unserem Gebet.
Die christliche Utopie meint die
Herrschaft der Liebe.
Dennoch bleibt diese Utopie in Bezug
auf unsere Weltzeit realistisch:
sie verkündet die Liebe als eine
gekreuzigte.
Allen Mitarbeitern und Freunden unseres Klosters wünschen wir ein gesegnetes Osterfest, die Kraft und die Freude des Auferstandenen und seinen Segen für das persönliche Leben.
Konvent des Stiftes Schlierbach
Weihnachtslied aus einer Baracke
Eia popeia, was raschelt im Stroh?
Was weint denn die Mutter im Finstern oft so?
Der Vater beim Holzen hat löchrige Schuh,
versperrt hält der Bauer das Huhn und die Kuh.
Eia popeia, was raschelt im Stroh?
Die Hirten sind mager, der Engel nicht froh.
Herodes verliert halt sein Gold nicht gern,
drum zahlt er die Krieger mit unserem Stern.
Christine Busta
Fast archaisch mutet die Darstellung von Weihnachten auf dem Kapitell in der Kathedrale St. Lazare in Autun an. Sie macht deutlich, wie ernst es Gott mit der Menschwerdung Jesu ist. Christine Busta verweigert sich ebenfalls einer weit verbreiteten Banalisierung und Verniedlichung des Geschehens der Heiligen Nacht.
Ich möchte Ihnen ein Weihnachtsfest wünschen, das dem Anspruch dieses Festes gerecht wird. Es vermag uns viel zu sagen über uns Menschen und über Gott.
Ich danke Ihnen aber auch für Ihr Wohlwollen und Ihre Unterstützung im vergangenen Jahr.
P. Martin Spernbauer und der Konvent von Schlierbach
Unser Kloster in Brasilien sendet einen Hilferuf zur Unterstützung ihrer neuen Projekte.
Kontaktperson des Missionswerks: P. Burghard Zanzerl (zburghard(at)yahoo.de)
Amtszeit von Administrator P. Martin verlängert
Abtpräses Wolfgang vom Stift Zwettl hat am 7. November nach intensiven Beratungen mit dem Kapitel des Konvents die Amtszeit von P. Martin um eineinhalb Jahre verlängert. Wir wünschen ihm ein segensreiches Wirken für die Klostergemeinschaft und die vielen Menschen, die im Kloster arbeiten und mit ihm verbunden sind.
Herr Michael Haslinger beginnt sein Noviziat im Kloster
Michael, der den Ordensnamen Matthäus erhielt, stammt aus Naarn in
Oberösterreich. Er hat den Beruf eines Gärtners gelernt und ein
apostolisches Jahr bei den Kalasantinern in Wien absolviert. Nach
zweimonatiger Zeit als Kandidat begann er am 31. Oktober sein Noviziat.
Wir wünschen ihm Gottes Segen für dieses wichtige Jahr und begleiten ihn mit
unserem Gebet
Einkleidung: Fr. Stephan ist neuer Novize
Am 16. September 2011 wurde Daniel Eberhardt als Fr. Stephan eingekleidet
und begann damit sein Noviziat.
Daniel wurde am 11. 2. 1979 in Gera geboren, hat als Schulabschluss ein
Fachabitur.
Am 2. Dezember 2007 wurde er in Pfarrkirchen (Bayern) getauft, ein Jahr
später in Passau gefirmt.
Er wurde durch seinen geistlichen Begleiter auf das Ordensleben aufmerksam
und hat den Weg zu uns gefunden.
Wir wünschen ihm Gottes Segen für das Noviziatsjahr.
Feierliche Profess von P. Benedikt (Hermann) Fuchs
Samstag, 17. September 2011, 10.30 Uhr, Stiftskirche
P. Benedikt wurde am 12. Februar 1954 in Winklern in der Oberpfalz geboren. Nach seiner Schulzeit lernte er den Beruf eines Isolierers und übte seinen Beruf von 1972 bis 2007 aus.
Er trat 2007 in unser Kloster ein, machte das Noviziat, das er am 14. November mit der einfachen Profess abschloss.
Er arbeitete einige Monate in der Käserei, ist jetzt Stiftsmesner und macht den Ausbildungskurs zum Diakon.
Wir freuen uns sehr über seinen Entschluss, sich mit der feierlichen Profess bleibend an unsere Gemeinschaft zu binden. Wir wünschen ihm Gottes Segen auf seinem weiteren Weg als Ordensmann und viel Kraft für das tägliche Einlösen seiner Gelübde.
Bernardisonntag am 21. August 2011
Wir feiern jedes Jahr das Fest des Heiligen Bernhard am Sonntag nach seinem Gedenktag (20.8.). Der Abt von Kremsmünster gibt uns zum Pontifikalamt die Ehre. Es ist eine schöne Tradition, dass an den Hochfesten der jeweiligen Ordensgründer die Oberen der beiden Klöster jeweils in dem Nachbarkloster den Festgottesdienst feiern. Wir begrüßen Abt Ambros ganz herzlich.
Der Stiftschor singt Gesänge zur ersten Messreihe für Chor, Bläser und Orgel von Wolfgang Fürlinger.
Das Bild von Perugino zeigt den Hl. Bernhard, wie ihm die Gottesmutter erscheint. Er ist über seine Schriften gebeugt, der große Kirchenlehrer. In der mystischen Schau erkennt er in der Gottesmutter die göttliche Weisheit.
Patrozinium der Stiftskirche am 15. August
Mit einem feierlichen Hochamt (9 Uhr; Joseph Haydn, Missa in B-Dur, „Heiligmesse“) begeht die Klostergemeinschaft das Fest der Aufnahme Mariens in den Himmel.
Das Hochaltarbild von Franz Tamm (1701) zeigt dieses Geheimnis. Auf der ersten Ebene sind die Apostel dargestellt, vor dem leeren Totenbett der Gottesmutter. Ihre Mienen sind teils überrascht, teils ratlos. Die 7 Rosen fallen von oben herunter. Diese drücken die 7 Freuden und die 7 Schmerzen der Gottesmutter aus. Maria ist bereits entrückt, ihre Bewegung geht nach oben, begleitet von Engeln. Die Heiligste Dreifaltigkeit erwartet Maria: der Heilige Geist in der Darstellung als Taube, der Mensch gewordene Gottessohn und Gott Vater mit der Weltkugel. Die weiteren Fresken des Presbyteriums zeigen dann die Krönung Mariens.
Die ganze Stiftskirche zeigt einen Lobpreis Mariens. Diese Verehrung geht auf die frühen Zisterzienser zurück, vor allem der Hl. Bernhard gilt als großer Marienverehrer.
Priesterjubiläen im Stift Schlierbach
In diesen Tagen jährt sich das Datum der Priesterweihe für viele unserer Mitbrüder.
Ein rundes Priesterjubiläum feiern:
20 Jahre: P. Gabriel Ertl, Pfarrprovisor in Leonstein und Religionsprofessor am Gymnasium
40 Jahre: P. Robert Roidinger, Pfarrer in Schlierbach
50 Jahre: P. Paulus Eder, Pfarrer in Steinbach/Ziehberg
50 Jahre: P. Dr. Ludwig Keplinger, Direktor in Ruhe, Seelsorger in Inzersdorf
Wir gratulieren den Jubilaren ganz herzlich und danken für ihre Treue zum priesterlichen Dienst. Wir bitten auch um das Gebet für sie und die Priester in unserer Gemeinschaft.
P. Friedrich Höller: Konsulent für allgemeine Kulturpflege
Am Dienstag, 14. Juni 2011, wurde P. Friedrich der Titel Konsulent von Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer überreicht.
P. Friedrich ist auf vielfältige Weise in der Kulturpflege tätig: Er ist Leiter des Bildungszentrums des Stiftes Schlierbach, führend im o.ö. Biblithekswesen tätig und hat im Kloster die wichtigen Aufgaben eines Bibliothekars und Archivars.
Wir gratulieren sehr herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung.
Schlierbach – Gastgeber für das Kongregationskapitel
Das jährliche Treffen der Äbte und Delegierten der österreichischen Zisterzienserkongregation fand in diesem Jahr im Stift Schlierbach statt.
Nach dem Zisterziensertag im ehemaligen Kloster Baumgartenberg trafen die Oberen am Nachmittag des Pfingstdienstag in Schlierbach ein.
Die Beratungen, die bis Mittwoch Mittag dauerten, behandelten aktuelle Fragen aus dem Orden und den einzelnen Klöstern und waren von großer Einmütigkeit und gegenseitigem Zuhören geprägt. Das Bild zeigt die Äbte und Delegierten vor der Stiftskirche in Schlierbach.
Zisterziensertag in Baumgartenberg
Mehr als Hundert Mönche aus den Österreichischen Klöstern trafen sich am Pfingstdienstag im ehemaligen Zisterzienserkloster Baumgartenberg. Ein feierlicher Gottesdienst eröffnete das Treffen, bei dem Abtpräses Wolfgang vom Stift Zwettl ein viel beachtete Predigt hielt. Die Geschichte des Klosters und die Stiftskirche wurden anschließend sehr kompetent erklärt. Das Mittagessen und die anschließende freie Zeit dienten der Vertiefung der Kontakte und dem Austausch von Erfahrungen. Die Vesper um 15 Uhr beendete das Treffen.
Am 15. Mai 2011 um 16:00 wurden in der Stiftskirche Schlierbach von Bischof Dr. Ludwig Schwarz zwei Vietnamesische Zisterzienser zu Diakonen geweiht:
Dominik Nguyen (Quoc Ky)
Geboren: 30.9.1974
in: Nghe An
Vorklösterliche Zeit:
1980-1992: Schule in Nghe An
Eintritt in das Kloster des unbefleckten Herzens Phuoc Ly;
Stadtbezirk Vinh Thanh; Distrikt: Nhon Trach; Stadt: Dong Nai
Theologiestudium:
1999-2001: Philosophie am dominikanischen Institut in Ho Chi Minh Stadt
7.4.2003: nach Österreich; zuerst Deutschstudium in Schlierbach und Linz
Herbst 2004: Theologiestudium in Heiligenkreuz
Peter Nguyen (Dinh Khi)
Geboren: 17.4.1973
in: Thai Binh, Vietnam
Vorklösterliche Zeit:
1979-1990: Schule in Thai Binh
Eintritt in das Kloster des unbefleckten Herzens Phuoc Ly; Stadtbezirk Vinh Thanh; Distrikt: Nhon Trach; Stadt: Dong Nai
Theologiestudium:
1999-2001: Philosophie am dominikanischen Institut in Ho Chi Minh Stadt
Mai 2003: Ankunft in Österreich; Deutschstudium in Schlierbach und Linz
Herbst 2004: Theologiestudium in Heiligenkreuz
Sie waren zum Studium 2004 vom damaligen Abt Altmann Hofinger in das Stift Schlierbach aufgenommen worden und haben nach dem Erlernen der deutschen Sprache ihre Studien im Stift Heiligenkreuz absolviert. Sie sollen als Theologielehrer in Vietnam in Zukunft tätig sein. In Vietnam existiert eine trotz Kommunismus blühende Zisterzienserkongregation mit fast 900 Mitgliedern in 11 Klöstern. Zwei weitere Vietnamesische Mitbrüder sind noch in Schlierbach, die ihre Studien in Linz verrichten.
50 Jahre Kapelle in Sautern
Auch die zweite Filialkirche feiert heuer ein rundes Jubiläum. Im Jahre 1961 wurde die jetzige Kapelle, die nach dem Abriss der vorher dort über Jahrhunderte existierenden Barockkirche erbaut wurde, eingeweiht.
Auch die Dorfgemeinschaft von Sautern wird dieses Jubiläum gebührend mit einem festlichen Gottesdienst und einem Dorffest feiern. Als Termin wurde Sonntag, 15. Mai 2011 festgelegt.
Licht und Träume bauen eine Brücke (Bruno Stephan Scherer)
Dem Tag, der Mühe enthoben.
Geschenk des Abends:
Musik
Daß es Orgeln und Glocken noch gibt
In der Welt der Computer und
Wasserstoffbomben!
Vormals trugen die abendlangen Gesänge
der Mönche und Nonnen
im Sinken der Tage und Kerzen
die blinden Nächte herbei,
kurzen, bleiernen Schlaf.
Die Nacht der Mönche
gleicht der Grabesruh des HERRN.
Verwirrt die Jünger
und weinend Maria von Magdala.
Stumm und bleich im Jurafelsen
der tote HERR.
Leise pocht Musik
ans Herz der Erde,
pochen Gebet und Atemstich
der Leiderfahrenen und Kranken
ans Tor des Himmels.
Das Wunder der Auferstehung
erstrahlt der Welt
Morgen für Morgen neu
im Aufgang von Sonne und Wind,
im Klang der Geigen und Celli,
im Wandlungswort der Messe.
Licht und Töne bauen
die Brücke des Lebens
hinüber, herüber.
Ein gesegnetes OSTERFEST allen, die uns auf unserer Internetseite besuchen.
Möge der Aufbruch von Ostern hinein wirken in eine AUFERSTEHUNG MITTEN IM LEBEN!
Die Klostergemeinschaft von Schlierbach
Mit großer Freude feierte die Klostergemeinschaft am Festtag des Hl. Josef die einfache Profess von Fr. Antonius (Christian) Fröschl. Die Mutter, die Großmutter und die Taufpatenleute feierten mit der Klostergemeinschaft.
Fr. Antonius hat damit sein Noviziat beendet und wird eine Ausbildung als Krankenpfleger beginnen. Wir wünschen unserem jungen Mitbruder Gottes Segen für seinen weiteren Weg in unserer Gemeinschaft und für sein Ordensleben.
Vernissage in der Galerie im Osttrakt
Die Holzschnitte von Sr. Sigmunda May rund um das Thema Passion und Ostern wurde am Freitag, 25. März feierlich eröffnet. Die schwarzweißen Bilder beeindrucken durch ihre Ausdruckskraft und ihre Glaubensbotschaft. Sr. Christina, eine Mitschwester aus Sießen, führte in die Ausstellung ein und zeigte auf, wie diese Bilder gelesen werden können.
Die Bilder sind bis 15. Mai im Gang des 1. Stockes in Gymnasium zu besichtigen
100 Jahre Schieferkapelle
Im Jahre 1911 wurde im Weidegut Schiefer, das das Stift 1902 erworben hatte, eine Kapelle eingerichtet, ursprünglich, um dem Schaffner des Klosters bei seinen Aufenthalten eine Möglichkeit zu bieten, Eucharistie zu feiern.
Abt Alois sagte 1919 die sonntägliche Eucharistiefeier für die Bewohner von Oberschlierbach zu, auch, weil ihr Weg zur Kirche in Schlierbach sehr weit und mühevoll war. Dies ist bis heute so geblieben
Die Kapelle wurde nach dem 2. Weltkrieg vergrößert und neu eingerichtet, jetzt zum Jubiläum wurde der Altarraum völlig neu ausgestattet. Die Bewohner von Oberschlierbach zeigten beim runden Jubiläum ihre Freude und Dankbarkeit über ihr Gotteshaus
P. Joseph feiert seinen Achtziger
Nachdem der Konvent am Vortag gratuliert hatte, wurde der Geburtstag am Sonntag, 27. März, in Oberschlierbach gebührend gefeiert. Die ganze Gemeinde war auf den Beinen, um gemeinsam mit dem Geburtstag ihres Seelsorgers auch 100 Jahre Schieferkapelle zu feiern.
P. Joseph, so sagte es P. Martin bei der Predigt, ist zuallererst ein Mann des Wortes. Nicht nur, dass er äußerst belesen ist, gibt er Lyrik und Prosa durch seine Lesungen einen ganz besonderen Klang.
Dazu kommt, dass P. Joseph ein Mann der Künste ist. Musik und bildende Kunst prägen seinen Lebensweg. Sein Sinn für das Schöne ist prägend für sein Leben.
Als drittes wurde P. Joseph als Mann der Freundschaften bezeichnet, der mit Menschen, die ihm einmal begegneten, die Treue hält und mit ihnen und ihren Anliegen eng verbunden ist.
So nennt er auch die Oberschlierbacher liebevoll sein „geliebtes Bergvolk“, denen er 6 Jahre schon die Treue hält.
Der Tag der Gratulationen ist auch ein Tag des Dankens und der guten Wünsche für die Zukunft.
Am 26. Jänner feiern wir den Festtag der 3 Gründeräbte von Citeaux, der heiligen Robert, Alberich und Stephan.
Dieses Bild vereinigt die 3 Väter des Zisterzienserordens, die ersten Äbte des Klosters Citeaux. Ganz links ist der Hl. Stephan Harding, der 3. Abt von Citeaux, kniend im Benediktinerhabit der Hl. Robert, der nach einem Jahr wieder nach Molesmes zurückkehrte, und rechts der Hl. Alberich, der 2. Abt von Citeaux.
Wir verehren unsere heiligen Gründerväter am 26. Jänner. Wir erkennen in ihnen den Mut, Neues zu wagen und die ursprüngliche Reinheit des benediktinischen Mönchsideals wieder zu verwirklichen. Sie machten sich mit großem Ernst an die Verwirklichung dieses neuen Weges. Es ist aber wohl dem besonderen Charisma des Heiligen Bernhard zu danken, dass diese Neugründung schließlich ein über die Maßen fruchtbarer Orden geworden ist.
Theologischer Tag im Stift Schlierbach
Am 17. Februar findet der nächste theologische Tag für die Klostergemeinschaft statt. Sr. Theresia Schlackl vom Orden der Salvatorianerinnen wird diesen Tag leiten und viele Impulse aus ihrer langjährigen Tätigkeit in der Ordensleitung und in der Ausbildung der jungen Schwestern geben. Wir sind sehr dankbar, uns unter Anleitung mit wichtigen Fragen unseres Ordenslebens und der Gestaltung unserer Gemeinschaft auseinandersetzen zu können.
Weihnachten 2010
Abwesenheit ist
dein Wesen
darin finde ich dich
Die Nägel
meiner Sehnsucht
bluten vom Kratzen
an den Eismeeren
der Welt
Verkohlt ist die Sucht
meiner Suche
in seiner Kälte
Aber da bist du
darin
seit das Kind schrie
bei den Schafen
und brennst
lichterloh
zu mir
Silja Walter
Mit zwei Ordensfrauen, der Franziskanerin Sigmunda May aus Sießen für den Holzschnitt und der Benediktinerin Silja Walter aus Fahr für das Gedicht entbietet Ihnen die Klostergemeinschaft von Schlierbach den Weihnachtsgruß 2010
Wir möchten Ihnen damit unsere Dankbarkeit für das Wohlwollen, das wir im abgelaufenen Jahr von Ihnen erfahren haben, ausdrücken.
Wir verbinden damit die Wünsche für Segen zum hohen Fest, das, wie es das Gedicht sagt, das große ABER Gottes ist, und für ein gutes Gelingen Ihrer Vorhaben im kommenden Jahr.
P. Martin Spernbauer
Die Konventältesten werden gebührend gefeiert
Altabt P. Bernhard Kohout-Berghammer und P. Berthold Aichhorn feierten im Jahr 2010 ihren 80. Geburtstag. Beide erfreuen sich guter Gesundheit und sind weiterhin in ihren Arbeitsfeldern tätig.
P. Bernhard ist Seelsorger bei den Franziskanerinnen in Vöcklabruck und erfreut sich dort großer Wertschätzung. P. Berthold erledigt viele Arbeiten im Haus, sorgt für Sauberkeit und betreut kranke Mitbrüder. Seine besondere Sorge gilt den Armen in Zimbabwe. Er konnte sich im September durch einen Besuch bei Sr. Bertholde Polterauer von der Lage dort überzeugen.
Wir wünschen beiden Mitbrüdern Gottes Segen für ihre Tätigkeit, Gesundheit und Lebensfreude.
Abt Josef Hehenberger weilt in Oberösterreich
Nach seiner Teilnahme am Generalkapitel der Zisterzienser bleibt Abt Josef von Jequitibà noch bis Mitte November in Österreich. Er nützt diese Zeit zum Besuch bei alten Freunden und Wohltätern, er kontaktiert öffentliche Stellen und will auch ein wenig ausspannen.
Für unsere Klostergemeinschaft ist sein Besuch immer eine große Freude und Gelegenheit zum Austausch über die Situation in unseren Klöstern, über vorrangige Aufgaben von Gemeinschaften in unserer Zeit und über Gottes Wege mit den Menschen.
Jährliche Wallfahrt nach Frauenberg am 21. Oktober 2010
Jedes Jahr brechen die Pfarren aus unserem Seelsorgsgebiet nach Frauenberg im Ennstal auf, um bewusst für die Anliegen des Klosters, für die Mitglieder des Hauses und für einen guten Ordensnachwuchs zu beten. Wir danken für dieses Zeichen der Verbundenheit mit unserem Kloster und sind froh über diese lebendige Gebetsgemeinschaft.
Die hl. Messe als Thema mit P. Martin
Gerade was wir oft mit großer Selbstverständlichkeit tun, braucht Reflexion und Vertiefung. Im Rahmen des Bildungszentrums Schlierbach bietet P. Martin ein zweiteiliges Seminar über den Aufbau, die Theologie und den Lebensbezug der hl. Messe an. Neben dem Einholen von persönlichen Erfahrungen soll vor allem die innere Dynamik der Messe erhellt werden, um so ein besseres Verständnis und er vertieftes Mitfeiern zu ermöglichen.
Termine: Samstag, 20. November und Samstag, 4. Dezember, jeweils von 9 – 17 Uhr
Anmeldung im Bildungszentrum 07582/83013-155 erbeten.
Daß es Orgeln und Glocken noch gibt
In der Welt der Computer und
Wasserstoffbomben!
Vormals trugen die abendlangen Gesänge
der Mönche und Nonnen
im Sinken der Tage und Kerzen
die blinden Nächte herbei,
kurzen, bleiernen Schlaf.
Die Nacht der Mönche
gleicht der Grabesruh des HERRN.
Verwirrt die Jünger
und weinend Maria von Magdala.
Stumm und bleich im Jurafelsen
der tote HERR.
Leise pocht Musik
ans Herz der Erde,
pochen Gebet und Atemstich
der Leiderfahrenen und Kranken
ans Tor des Himmels.
Das Wunder der Auferstehung
erstrahlt der Welt
Morgen für Morgen neu
im Aufgang von Sonne und Wind,
im Klang der Geigen und Celli,
im Wandlungswort der Messe.
Licht und Töne bauen
die Brücke des Lebens
hinüber, herüber.
Ein gesegnetes OSTERFEST allen, die uns auf unserer Internetseite besuchen.
Möge der Aufbruch von Ostern hinein wirken in eine AUFERSTEHUNG MITTEN IM LEBEN!
Die Klostergemeinschaft von Schlierbach
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