
STIFT SCHLIERBACH
Sonderausstellung 2012:
von 1. April - 31. Oktober
Virtueller Rundgang durch das Kloster
Aktuelles aus dem Kloster
KÄSEREI & GENUSSZENTRUM
Kochkurse für Singles oder Pärchen
Kulinarische Gigs mit Live-Musik
Feiern im Genusszentrum
Panoramarundblick Genusszentrum
Käserei stellt auf Bio-Käserei um
GLASMALEREI STIFT SCHLIERBACH
Wir setzen Ihre Wünsche im Hinblick auf Ästhetik, Spiritualität und Funktionalität in Glas um. Die Margret Bilger Galerie zeigt Bilder von ... >>> mehr
Magret-Bilger-Galerie: Ausstellungen
Ein wichtiger Appell der Bibel ist: „Vergiss nicht!“ Gott wendet sich an die Menschen und ruft ihnen zu, des Unrechts zu gedenken und der Menschen, die in ungerechten Strukturen leben müssen.
Für uns im Kloster Schlierbach sind unsere Mitbrüder im brasilianischen Kloster Jequitibà so eine Stimme, eine prophetische Stimme herein in unsere Welt.
Darum wende ich mich an Sie, liebe Mitchristinnen und Mitchristen, uns im Kloster in unserer Verantwortung für unsere Mitbrüder und die vielen Menschen, die mit ihnen verbunden sind, zu unterstützen. Diese Unterstützung beginnt mit dem Interesse und dem Wahrnehmen der Situation. In den Evangelien zeigt uns Jesus, dass auch er zuerst die Menschen vom Rande in die Mitte holt, damit die Not wahrgenommen wird. Als Christen werden wir diese Not vor Gott tragen im fürbittenden Gebet.
Der angefügte Zahlschein ist ein Hinweis, diesem Gedenken einen konkreten Ausdruck zu geben. Für jede kleine Spende sind wir Ihnen sehr dankbar.
Gerade die Bibel lehrt uns, dass dann, wenn wir die Brüder und Schwestern nicht vergessen, auch Gott auf uns schaut, dass er auch unseren Ruf hört: „Gott, vergiss uns nicht!“
P. Martin Spernbauer
Der Abt vom Kloster Jequitibà in Brasilien, Josef Hehenberger, möchte die finanzielle Situation des Hauses so gestalten, dass er von Spenden unabhängig wird. Er schreibt:
Alle Unkosten des Klosters betragen in einem Monat mit der Ausbildung der jungen Mönche, den Sozialversicherungen, Verpflegung, Energie, Reparaturen, Wasser und Missionseinsatz zwischen 10.000 und 12.000 Euro. Davon bringen wir selbst 40% auf. 2009 waren es nur 20%. Um die Abhängigkeit von Zuschüssen zu überwinden, müssen wir noch viel investieren, damit wir konkurrenzfähig werden.
Praktisch müssen wir die Milchproduktion von 250 l auf 1000 l anheben, die Schafe von 44 Stück auf 100, ein elektrischer Zaun ist nötig; die Hühnerzucht soll für Eier und Masttiere sorgen; auch an Hasenzucht ist gedacht, als Spezialangebot fürs Bildungszentrum; Fischzucht in den Teichen der Entsalzungsanlage, Bienenzucht für Honig; der Gemüse - und Obstbau hängt sehr vom Regen ab. Die besten Einnahmen haben wir vom Gästehaus.
Die jungen brasilianischen Mönche fragen:” Wie wird das Kloster weiter überleben können?” Ich sage ihnen:” Habt keine Angst! Der Herr hat uns bis jetzt geholfen, er wird auch euch in Zukunft helfen, wenn ihr den Glauben an ihn und ein liebes Zusammenleben in wahrer Sorge um das Kloster nicht aufgebt.”
Wir bitten im Namen von Abt Josef herzlich, weiterhin das “Schlierbacher Missionswerk” zu unterstützen und so mitzuhelfen, ein ganz brasilianisches (ohne Österreicher) Kloster Jequitibà aufzubauen.
P.Burghard Zanzerl, Kontaktperson des Missionswerks in Schlierbach
Glaubensverkündigung und soziales Wirken
Jacobina: P. Alfred Haasler begann bereits 1938 das Pfarrgebiet auf 40 Aussenstellen aufzuteilen und überall eine Kapellenschule, also ein Gebäude für Unterricht und Gottesdienst, zu errichten. Er selber war durch Jahrzehnte als „Wanderprediger“ und auch als „Heiler“ zuerst mit dem Pferd und später mit dem Auto unterwegs.
Solidarität mit den Besitzlosen brachte seinen Nachfolger P.Josef Hehenberger auf die Todesliste. Trotz aller Widerstände gelang es ihm, ein Haus für Strassenkinder, ein Kurhaus und vieles mehr zu errichten.
Arbeit und Bildung
Der 1.Abt von Jequitba, Anton Moser, sah seine Aufgabe darin, den Leuten der Umgebung Arbeit zu geben. Landarbeitersiedlungen, die teilweise genossenschaftlich geführt werden, bieten den Einzelnen Boden und Arbeit. In Lehrwerkstätten wurden Jugendliche ausgebildet und im Ambulatorium wurde für medizinische Versorgung gesorgt. Abt Meinrad Schröger war es ein Herzensanliegen, ein „Gymnasium“, das in etwa unserer Hauptschule entspricht, in Form einer Abendschule zu errichten. Im Kloster selber schuf er ein Exerzitien-, Bildungs- und Erholungszentrum.






