Kapelle in Oberschlierbach wieder eröffnet

Kapelle in Oberschlierbach wieder eröffnet

Kurz nach Jahreswechsel wurde die Kapelle am Schiefer in der Gemeinde Oberschlierbach (Pfarre Schlierbach) geschlossen und einer Sanierung unterzogen.

Die gesamte Elektrik, Beleuchtung, Sakristeieinrichtung waren vollständig zu erneuern, die Wände wurden neu gestrichen, die schöne Holzdecke geölt, das kostbare Fresko restauriert. Ein besonderes Anliegen von Pfarrer Abt Nikolaus ist es, dass die Glocke dreimal täglich zum Gebet läutet. Eine schöne 103kg schwere Bronzeglocke wurde angekauft und diese nun mit Motor und Uhr versehen. Die gesamte Kapelle bekam durch die Sanierung wieder einen sauberen und freundlichen Charakter und lädt nun wieder sonntags um 8.00 Uhr zum Gottesdienst ein.

Übervoll war die kleine Kirche am 1. Fastensonntag bei der Eröffnung. Weihwasser, Altar, Tabernakel und die Glocke wurden gesegnet. Nach der Festmesse blieben viele zum Pfarrkaffe in den Räumen des angeschlossenen Kindergartens. Beim Gottesdienst wurde den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern gedankt, viele Arbeitsstunden wurden von Oberschlierbacher(inne)n für den Kirchenraum gespendet. Die Pfarre Schlierbach leistete auch zu dieser Sanierung (nach der Renovierung der Kirche in Sautern und ersten Teilen der Stiftskirchensanierung) auch hier wieder Großartiges und viele zeigten sich spendenfreudig.

Das Schiefergut wurde 1902 vom Stift Schlierbach erworben und 1911 eine erste Kapelle errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde diese erweitert und 1947 mit einem großartigen Fresko von Alfred Stifter ausgestattet.

 

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